Limski-Fjord / Limska-Draga

Wenn man von Funtana nach Rovinj radeln will, muss man die Limska Draga (Lim-Tal) am Ende des Limski-Fjords (Lim-Kanal) durchfahren. Eine Menge Höhenmeter. So wollte ich schon immer ausprobieren, ob man oberhalb des Tals fahren kann und oberhalb eine bessere Querungsmöglichkeit bestünde. Kurz gesagt, es war aus anderen Gründen toll, aber eine Alternative ist es nicht.

Länger erklärt: Wir starteten in Funtana und fuhren über Vrsar, dann oben am Limski-Fjord entlang bis Klostar. Da, wo die Strasse dann zur Talsohle führt, sind wir in die anderen Richtung nach Kruncici. Von dort aus dann auf allerübelsten Schotterwegen nach Jugal. Natürlich immer Bergauf. Von dort aus dann in der Hochebene nach Mrgani. Von dort aus dann bergab ins Tal in Richtung Kanfanar. Plötzlich sehen wir auf dem gegenüberliegendem Berg eine verlassene Stadt: Dvigrad!

Die kannten wir auch nicht! Verlassen seit 1631 besteht sie heute nur noch aus Ruinen. Wir radelten dort hinauf und machten dort eine längere Pause bei Calamari und Radler.

Als Rückweg wählten wir den Weg in der Talsohle des Lim-Tals bis zum Beginn des Limski-Fjords. Von da aus lange… lange… langer bergauf auf schmaler vielbefahrener Strasse, hoch bis Klostar. Von dort aus im „Parforceritt“ zurück nach Funtana.

If you want cycle from Funtana to Rovinj, you have to cross the Limski Draga (Lim-valley) at the end of the Limski-Fjord (Lim-Channel). A lot of altitude difference! So, I had the idea to tap new tracks in the upper valley with less altitude difference. In short, we failed, but it was a great route for some other reason! 

Detailed: We started at Funtana and took the way over Vrsar, then following the rim of the Limski-Fjordvup to Klostar. At the point, where the street leads to the valley bottom, we took the opposite direction to Kruncici. From there following evil gravel tracks, we reached Jugal. Of course the complete way uphill! Fron Jugal, we rode on a high plain to Mrgani. From there downhill to the valley bottom, leading to Kanfanar on the other side of the valley. Suddenly, we saw a abandoned town: Dvigrad! 

We didn’t know it before or ever had heard somithing about it. Forsaken since 1631, nowadays only ruins have left. We cycled up to this place and made a longer break there with calamari and shandy. 

For the way back, we chose the way following the valley bottom leading to the begin of the Limski Fjord. From there, it was a long… long… yes, very long way uphill on a narrow road with heavy traffic, leading to Klostar. From there, we rode in a coursing back to Funtana.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Urlaub in Kroatien

Nun, wir machen zwei Wochen Urlaub in Kroatien. Dabei wird weniger geradelt, schnorcheln ist auch ganz nett, aber ab und an eben doch. Hier schreibe ich nur die interessanten Touren rein, die Standardstrecken, die wir jährlich hier fahren sind eher kurz (ca. 25km). Aber manchmal will man eben neues entdecken.

Well, we make holidays at Croatia. Less cycling but more skin-diving. Here, I only report interesting trips, no standard trips around 25km, we make every year. But sometimes, we want to explore new tracks…

20160919-DSC07430_Fotor.jpg

Von Riedlingen nach Ulm / from Riedlingen to Ulm

23.Juni 2016
Morgens alles trocken abgebaut und los. Es kamen ein paar Hügel mehr, wie gedacht, aber es war alles machbar. Um Mittag gab es dann eine dicke Portion Eis. In Ehingen haben wir Bilanz gezogen. Ich habe eine wichtige Terminsache im Büro liegen, die besser noch Freitag raus geht, denn das britische House of Courts ist ’not amused“, wenn man deren Termine nicht einhält. Des weiteren gab es einen Todesfall in der Verwandtschaft, wo eigentlich erwartet wird, dass Monika auf, die am Freitag stattfindende, Beerdigung geht, zumal sie betreffende Person doch sehr mochte. So entschieden wir, bis nach Ulm zu radeln und dann mit dem Zug zu fahren, da wir es mit dem Rad erst Samstag Abend geschafft hätten. Das fehlende Stück von Ulm bis Ingolstadt ( Neustadt-Ingolstadt sind wir eh schon geradelt) können wir mal an einem verlängertem Wochenende nachholen. Somit ist unsere Reise abgeschlossen. Insgesamt gesehen traue ich mich trotzdem zu behaupten, wir haben in mehreren Etappen Europa einmal mit den Fahrrad vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer durchquert. Jetzt stellt sich die Frage nach neuen Zielen…

All packed in dry condition in the morning and start… There were some more hummocks, than we expected, but they were manageable. Around noon, we ate a big portion ice cream. At Ehingen, we made a brainstorming. In my office, there is an important letter and it would be better to sent it Friday than Monday, because the british „House of Court“ is not amused about missed dates. Over that, an great uncle of Monika died. The family expects, that Monika appears at the buriel on Friday. Monika liked this „uncle“, so, she can pay her last respects to him.
So, we decided, to cycle to Ulm and catch a train home, because by bicycle, we wouldn’t have been at home before Saturday evening. The missing part from Ulm to Ingolstadt (Ingolstadt-Neustadt, we made in spring) can be done on a long weekend. So, our journey is finished so far! Nevertheless, I would assert, that we have cycled across Europe from the Atlantic to the Black Sea, of course in several sections over the years. Now, I have only one open question: What will we cycle next?

Von Tuttlingen nach Riedlingen / from Tuttlingen to Riedlingen

22.Juni 2016

Morgens um 10 los. Den ganzen Tag ging es an der jungen Donau entlang. Es gab zwar einige Steigungen zu bewältigen, aber nicht endlos. Außerdem war die Landschaft wunderschön. Ein wenig, wie bei uns das Altmühltal. Letztendlich machten wir über 90 km und erreichten mit vielen Pausen einen Privatcampingplatz. Da es schon 21 Uhr war, als das Zelt stand, ging es früh ins Bett. Morgen muss mehr drin sein…
Started at 10. The whole day, we followed the young Danube. Yes, there were some hills, but not endless. Over that, the nature was wunderfull. A little bit, like the Altmühl-valley at home. In the end, we made more then 90 kms and arrived at 20:30 at a private campground. The tent was raised at 21:00 and we went to bed early. Tomorrow, we want more…

Von Orsingen nach Tuttlingen / from Orsingen to Tuttlingen

21.Juni 2016
…oder: der Weg zur Donau war steil
…or: the way to the Danube was steep

Morgens noch kaputt vom Vortag. Also erst um 11 los. Nach Tuttlingen sind es knappe 30 km. Dummerweise ging es aber nur bergauf. Genau gesagt, wenn es mal bergab ging, dann nur, um für den nächsten Berg mehr Höhenmeter zu schaffen. Irgendwann waren wir auf der Witthoh, dem höchsten Punkt zwischen dem Atlantik und dem schwarzen Meer auf der Eurovelo 6. Nach Tuttlingen runter ging es etwas schneller, obwohl es auch wellenförmig weiterging. In Tuttlingen fanden wir einen Zeltplatz. Der ist kostenlos. Im nahen Bad (TuWass) kann man sich den Schlüssel für die Duschen ausleihen. Da das Bad ein Thermalbad war, sind wir nach dem Zeltaufbauen zum Schwimmen gegangen. Anschließend noch unser Abendessen im Park.

In the morning we were beaten up. So, we started at 11. It’s less than 30 kms to Tuttlingen. Unfortinately, it alway went up. More detailed: if it went downhill, it had only one reason, to make more space for more meters uphill! Somewhere down the line, we reached, or better crawled the Witthoh, the highest point between Atlamtic and Black Sea on the EV6. Downhill to Tuttlingen, we were a little bit faster, although it went in waveform up and down. At Tuttlingen, we found a campground for tents.It’s free. In the near spa, we fetched a key for the showers. The spa was a thermal spa, so we raised our tent and went into the spa to relax a little bit. Afterward, we made our dinner in the park on some weird sculptures.

Vom Rheinfall nach Orsingen / from the Rhine waterfall to Orsingen

20.Juni 2016
Um 5 aufgestanden und bis um 7 alles gepackt gehabt. Dann genossen wir den Vorteil der Jugenherbergsgäste: Wir konnten von 7 bis 8 die untere Kanzel und das Podest bei aufgehender Sonne besuchen. Kostenlos! Das Publikum darf erst um 8 rein und muss bezahlen. Es ist schon imposant, 2 m neben dem Wasserfall zu stehen.
Danach ging’s zum Frühstück. Wir waren eine illustre Truppe, ein indisches Ehepaar aus New York, das ein Europa-Sightseeing macht, ein junger Franzose auf Urlaub, der auf dem Weg zum Schwarzen Meer ist, Monika und ich. Wir waren die einzigen Gäste und hatten uns ein Zimmer geteilt. Am Tag davor waren noch über 50 Gäste da. Nach dem Frühstück ging’s los. Kurz nach 9 waren wir unterwegs. Das, wie schon gehabt, durch uninteressante Wohnsiedlungen, Schotterwege, bergauf, bergab und kaum einen Blick auf den Rhein. Wir wechselten mehrmals zwischen Deutschland und Schweiz. An den Wegen merkten wir das sofort, wenn Teer ende, dann D, wenn Teer anfängt, dann CH! Dann war wieder eine Strasse überflutet, was wir schlicht ignorierten. In Radolfszell wieder Schildersalat (mir nach, ich folge!) und Schilder nach Tuttlingen verweisen auf den Bodenseerundweg, was nicht stimmen kann, denn Tuttlingen liegt an der Donau. So fuhren wir 10 km in die Irre. Letztendlich fanden wir in Orsingen ein Campingplatz, der nicht in der Karte, aber in meinen Garmin war, Archie sei Dank. Dort bezogen wir eine der Hobbithöhlen. Man sagte uns, sie gehöre einem gewissen Bilbo Beutlin…😉

Stood up at 5 and all packed at 7! Then we used the benefit of youth hostel guests: Between 7 and 8, only youth hostel guests can go down to the waterfall and see it at first light of the day. For free. All other peoples can there after 8 and they have to pay for. It’s impressive, standing 2 m next to the waterfall. Then breakfast. We were a strange troup, an indish couple from New York on Europe-sightseeing tour, a young French guy, who is on the way to the Black Sea, Monika and me. We were the only guests and shared one room. The day before, it were more than 50 guests. After the breakfast, we started. Same procedure as the last two days: cyvling through uninteresting housing areas, on gravel, uphill, downhill and nearly no view to the Rhine. We changed often between Germany and Swiss. We noticed every border at once on the pathes: if pavement stops and gravel behins, we entered Germany, if gravel ended and pavement started, we entered the Swiss! Then, a street was flooded, but we ignored it! At Radolfszell the old game: where is the sign or „follow me, I will come later“. The signs to Tuttlingen showed to the Bodensee-cycleway, but Tuttlingen is on the Danube. It cannot be right. So we first cycled 10 km for nothing, but in the end, we found our way. At Orsingen, we faound a campground, thanks to Archie, where we rented a hobbit cave for a night. They told us, the former owner of the one, we have, disappeared. It was a man, named Bilbo Baggins…😉